Lichtschlag Buchverlag

Libertär

Junge Freiheit Nr. 05/08, Januar 2008

Der Publizist Roland Baader gilt als einer der profiliertesten liberal-freiheitlichen Denker Deutschlands. Der Chefredakteur des einschlägigen libertären Organs eigentümlich frei, André Lichtschlag, bezeichnet seinen Stammautor als würdigen Schüler seines Freiburger Lehrers Friedrich August von Hayek.

Dessen Modell der drei tragenden Säulen erfolgreicher Gesellschaften - der Schutz des Eigentums, die Wertschätzung der Familie und die positive Einstellung zum Wettbewerb - bestimmt die Beiträge Baaders, die nicht zuletzt hin und wieder auf dem Forum der JUNGEN FREIHEIT veröffentlicht wurden. So geht er in den nun zusammengestellten ,,55 Streitschriften für die Freiheit" auf gesellschaftliche Mißstände wie Gesinnungsdiktatur, die immer grotesker steigende Kontrolle des Bürgers, die sogar den Tabakkonsum reglementiert, oder das Bürokratiemonster Antidiskriminierungsgesetz ein.

Zu besonderer Form läuft Baader aber immer auf, wenn es um die Verirrungen des Wirtschafts- und Kapitalwesens geht, bei denen er die Abkehr von der Goldbindung, die Schuldenpolitik oder die staatlichen Gängeleien der Marktwirtschaft anprangert. Baader widerspricht mit seinen Analysen auf jeden Fall vielen Zerrbildern, mit denen freiheitliche Ansätze gern als unmenschlicher Neoliberalismus gebrandmarkt werden.

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